Über mich

Ich arbeite als freie Autorin, Sängerin und Regisseurin. Ich liebe das Theater und finde mich mittlerweile genau zwischen den Brettern die die Welt bedeuten und den Nächten am Klavier als Songwriterin wieder.

 

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Chiang Mai - Ich schreibe den ersten Song!

Aktualisiert: 3. Okt 2019




Chiang Mai ist zwar die größte Stadt im Norden Thailands - aber nicht mal ansatzweise so hektisch und „schnell“ wie Bangkok. Die Stadt ist einfach wunderschön und sympathisch. Die Zeit scheint ein bisschen langsamer zu vergehen und an jeder Ecke findet man ein kleines Restaurant, ein Café oder einen Tempel.




Außerdem regnet es, als ich in Chiang Mai ankomme. Alles sieht dadurch irgendwie noch verzauberter aus. Es hört sich vielleicht verrückt an, aber diese Stadt klingt einfach auch großartig - ich könnte mich stundenlang in ein Café im Stadtzentrum setzten und einfach nur den Geräuschen lauschen: Wind, Regen, Tuk Tuks, Unterhaltungen, Lachen, Straßenstände, Hunde,…


Hunde, die bellen, beißen nicht?


Ach, ja - die Hunde. Kommen wir zu meiner ersten Erfahrung: Meine Unterkunft ist etwas außerhalb von Chiang Mai gelegen, am ersten Tag denke ich mir also: Klar, kannst ja mal zu Fuß los gehen.


Ich gehe also durch einen winzigen Vorort. Hühner laufen auf der Straße, Katzen liegen in der Sonne und Hunde streifen umher. Ich biege Richtung Hauptstraße ab, lasse mir meinen Kopf von der Sonne ordentlich anbraten und ahne nichts böses - da höre ich hinter mir ein lautes Bellen. Ich drehe mich um und sehe einen Straßenhund auf mich zu kommen. Er rennt nicht, aber zumindest läuft er mit Blickkontakt direkt auf mich zu.


In Bangkok habe ich bereits einige Hund gesehen - keiner hatte mich dort auch nur eines Blickes gewürdigt. Es ist als hätten sie dort eine art Parallel-Hunde-Universum aufgebaut. Doch hier in Chiang Mai wird offenbar mit Menschen kommuniziert. Ist das jetzt gefährlich?


Was nun, bevor ich eine Lösung für mein anlaufendes Problem finde, kommen auf ein Mal 30 weitere Hund um die Ecke - direkt auf mich zu. „Ahhhhh!“ - Nur die Ruhe bewahren. Entweder laufe ich und hoffe das ich schneller bin als 30 ausgewachsene Straßenhunde (ehm, nein!) oder ich bleibe stehen und stelle mich .... versteinert.


Die Hunde laufen nach wie vor auf mich zu, die Spannung steigt und ich sende mein Abschiedsgebet in den Himmel - doch dann legen sie sich einfach um mich herum in die Sonne und ignorieren mich. Ein Stein fällt mir vom Herzen (natürlich nicht zu laut, um die Hunde nicht zu provozieren).


Angst habe ich trotz dem noch ein bisschen - Es sind ca. 100 Meter zurück zum Hotel. Also gehe ich in Zeitlupe zurück (auf "nur mal sicher"). Ich brauche also 20 Minuten für 100 Meter und sehe sicherlich ziemlich bescheutert dabei aus. Ein lachender Hotelpage öffnet mir freundlich die Tür und sagt, dass ich keine Angst vor den Hunde haben soll. Er hat bereits ein Taxi für mich in die Innenstadt bestellt. Ein Glück!


Im Regen wunderschön




In der Stadt vergesse ich die Hunde-Aktion schnell. An gefühlt jeder Ecke gibt es einen neuen Tempel - Mönche kreuzen meinen Weg und es riecht einfach (fast) überall gut. Der Regen, wie gesagt ich liebe Regen, macht das ganze einfach noch schöner. Die Tempel wirken wie aus einem Film und ich kann für einen kurzen Moment gar nicht glauben, dass ich tatsächlich hier bin.




Ich trinke einen Kaffee und beginne zu schreiben. Nicht für diesen Block, sondern meinen ersten Songtexte seit gefühlt zwei Jahren. Der Worte fließen wieder und ich finde ein Stückchen näher zu mir selbst.


Und Im nächsten Artikel?


Von Chiang Mai aus habe ich zwei größere Ausflüge unternommen. Ich habe ein Hill Tribe besucht (mit Übernachtung im Dschungel) und ich war mit Elefanten baden. Was ich dort erlebt habe? Das erfährst du im nächsten Artikel ;)


Eure Mira Mond!



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