Über mich

Ich arbeite als freie Autorin, Sängerin und Regisseurin. Ich liebe das Theater und finde mich mittlerweile genau zwischen den Brettern die die Welt bedeuten und den Nächten am Klavier als Songwriterin wieder.

 

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Ayutthaya - endlich durchatmen!

Aktualisiert: 3. Okt 2019



Einfach unglaublich - wie viele Menschen diesen Ort schon besucht haben und vor allem, wer hier vor hunderten von Jahren bereits gelebt hat. Hier wurden Feste gefeiert, musiziert, getanzt, gesungen, geweint und gelacht.

Es gibt viele Tempelanlagen in Thailand, doch die Ruinen und Gebäude in Ayutthaya haben mich wirklich beeindruckt. Man spürt, dass dieser Ort etwas magisches in sich trägt.


Die Stadt wurde im Jahre 1350 von König Ramathibodi gegründet und benannt. Rund 400 Jahre lang war Ayutthaya Zentrum für Handel und Kultur, bevor die Stadt im Jahre 1767 von den Burmesen (heute Myanmar) angegriffen, zerstört und versklavt wurde.


Ich kann gar nicht genau sagen warum es so inspirierend ist alte Steine anzusehen, aber es ist einfach, als würden sie Geschichten erzählen. Allerdings könnte es auch an einem kleinen Sonnenstich liegen, nach 4 Stunden Tempelbesichtigung bei 30 Grad im Schatten wird man manchmal ein bisschen komisch.




Der Abstand zur Stadt tut aber auf jeden Fall gut. Ich fahre ca. 40 Minuten in einem Mini-Van, um zur Tempelanlage zu gelangen. Die Straßen sind ein echtes Abenteuer und mein Hinterteil tut mir am Abend ziemlich weh. Für den Anblick lohnt es sich.


Was mir auffällt sind allerhand Figuren, überall - lachende Mönche, lachende Buddhas, Hühner aus Plastik, Hähne aus Plastik und alte Menschen auf Stühlen sitzend, in Miniaturausgabe. Irgendwie kann ich den Anblick und das damit verbundene Gefühl nicht ganz deuten. Ich verstehe nicht, warum man sich einen Hahn in 1 Meter Größe als Dekoration in den Garten stellt.


Aber ich verstehe auch nicht, warum man sich einen Gartenzwerg in den Vorgarten stellt. Die lachenden Mönche bleiben mir aber auf jeden Fall in Erinerrung. Es ist wie pure Lebensfreude in die Gesichter dieser Figuren zu blicken - außerdem beschreiben Sie tatsächlich ganz gut die Mentalität die man in Thailand überall zu spüren bekommt, so eben auch in den Gärten der Pagoden in Ayutthaya.





Ein bisschen Musik habe ich auch gemacht - durch die Hitze war es allerdings eine riesige Herausforderung. Die Kamera wäre mir fast überhitzt und ich wäre beinahe rückwärts von der Mauer gekippt. Ich hoffe du erfreust dich trotz dem an meinem Cover! Es hat mir viel bedeutet an diesem Ort zu singen. Wer übrigens genau hinschaut, dem fällt im Hintergrund vielleicht ein Eichhörnchen auf :)




Musikalische Grüße aus Ayutthaya,


Eure Mira Mond





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