Über mich

Ich arbeite als freie Autorin, Sängerin und Regisseurin. Ich liebe das Theater und finde mich mittlerweile genau zwischen den Brettern die die Welt bedeuten und den Nächten am Klavier als Songwriterin wieder.

 

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Erste Eindrücke am Flughafen: Riesig - laut - unfassbar viele Menschen. Die erste Frage: Wo bekomme ich mein Visum her? Nach einem schier endlosen Gang folgte endlich eine große Halle, in der einem die Visumsunterlagen direkt in die Hand gedrückt wurden. Man braucht vorher kein offizielles Visum beantragen, es geht einfach per "on arrival" und gilt dann für die folgenden 28 Tage ab der Einreise.

 

Das ganze ist ohne Komplikationen innerhalb weniger Minuten erledigt. Nach dem ich mein Gepäck erfolgreich vom Fließband geangelt habe, geht es nach draußen - bzw. in die Vorhalle um eine Simkarte für mein Handy zu organisieren. Für das nächste Mal: Es ist sicherlich kostengünstiger diese Karte erst in der Stadt selber zu kaufen und nicht überteuert am Flughafen. Ich habe 700 Baht, umgerechnet ca. 20 € für 14 Tage gezahlt, nicht gerade ein Schnäppchen. 

Was soll's - die Spannung steigt! Ab ins Taxi und rein in die Stadt. Zum ersten Mal erlebe ich den bereits zuvor von Freunden angekündigten, wilden Straßenverkehr. 

Die wildesten Gefährte sind zu sehen, riesige Busse ohne Türen, die knatternde Motoren der Tuk Tuks und eine Menge Roller und Motorräder. Alles wirkt chaotisch und oft eher nach Zufall, als nach Straßenverkehrsordnung - doch irgendwie fügt sich alles in einander.

 

Jeder achtet auf den anderen, wäre es nicht so würde diese Art von Straßenverkehr nicht funktionieren. Alle blicken mit offenen Augen auf die Straße, um die nächste Möglichkeit schneller voran zukommen zu fixieren. Ich kann es kaum erwarten, endlich diese Stadt zu erobern!

 

 

 

Thailand

Königreich Thailand

Hauptstadt: Bangkok

Sprache: Thai

Staatsform: Erbmonarchie

Regierungssystem:

Konstitutionelle Monarchie

Währung: Baht

(1€ = 33,84 Baht)

Zeitzone (UTC + 7)

5 Stunden später als München 

Telefonvorwahl: +66

Bangkok

Einwohner: 8,21 Millionen

Fläche: 1.569 km²

Höhe: 5m 

Auch bekannt als:

Stadt der Engel

Durchschnittstemperatur: 28°, März -Mai sogar 34°

 

Grand Palace

Mein Eindruck: Unglaublich imposante Gebäude, sehr voll (am besten früh lostigern), lange Hose und Schultern bedeckt halten. Hier gibt's ein Paar Infos zur Geschichte, die lauert an jeder Ecke - schade wenn einem da etwas entgeht! 

Flowermarket

Mein Eindruck: Sehr eindrucksvoll und vor allem optisch gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Schön ist, dass man mit vielen Einheimischen ins Gespräch kommen kann und ein bisschen was vom Alltag der Thais mitbekommt.

Wat Pho

Mein Eindruck: Unbedingt früh losgehen - Ich vermute in der Hauptsaison ist noch mehr los! Der Anblick lohnt sich aber auf jeden Fall - Es ist beeindruckend wie riesengroß der liegende Buddha dann tatsächlich ist, wie klein man selber wirkt. Auf jeden Fall auch ein Ort um nachdenklich zu werden. 

Golden Mount

Mein Eindruck: Wunderschön, vor allem bei Sonnenuntergang. Die Aussicht ist auch sehr empfehlenswert, ist an einem Nachmittag gut zu schaffen und innerhalb der Stadt auch gut zu erreichen. 

Food Markets

Mein Eindruck: An jeder Ecke gibt es was zu essen. Und vor allem unglaublich leckeres Essen! Hier findest du eine kleine Übersicht über alle Food Markets - viel Spaß!

China Town

Mein Eindruck: Anfangs nicht ganz so leicht zu finden, da Google maps mich erst mal in die Irre geführt hat. Die Einheimischen sind aber äußert nett und helfen einem gern weiter. China town ist auf jeden Fall einen Besuch wert! 

 

So richtig wusste ich nicht, was mich erwartet - als ich die ersten Khon-Tanschritte in Bangkok sah. Allgemein ist die Theater- und Musikszene ganz anders etabliert, strukturiert und verbreitet als bei uns in Deutschland. Bei uns gibt es verschiedenste Formen, von reinem Schauspiel bis hin zur durchkomponierten Oper. In Thailand gibt es sicherlich ähnlich viel Vielfalt, allerdings kreist sich im Theaterbereich alles um Musik und Bewegung. Wer sich einfach nur einen Eindruck verschaffen will, ist in Bangkok super aufgehoben.

 

Leider muss ich sagen, dass alles sehr auf Touristen ausgelegt ist und viele der historischen "Original-Schritte" mit neuen, angepasste Bewegungen vermischt wurden. Für einen Eindruck aber wie gesagt total in Ordnung und auch sehr spannend zu sehen. Für mich war es so oder so beeindruckend, wie gut die Theater in Bangkok technisch ausgestattet sind. Von Videoprojektion, über Flugvorrichtungen und Wasser auf der Bühne habe ich wirklich alles gesehen. Hier ein paar Theater im Überblick und die Adressen für Tickets und Programm dazu. 

 

Das Sala Chalermkrung Theater

Perfekt um einen kleinen Eindruck in die Khon-Tänze und thailändische Theater-Kultur zu erlangen. Den Eintritt bekommst du automatisch mit dem Erwerb des Grand-Palace-Tickets und kannst die Vorstellung am gleichen Tag noch besuchen. 

Es findet auf der Bühne eine traditionelle Khon-Erzählung statt, basierend auf den Märchen aus den Ramakien. Die vorkommenden Charaktere sind Helden, Oger und vor allem Affen. Die Tänze orierntieren sich sehr stark an den Bewegungen von Affen und konzentrieren sich auf sehr detaillierte Hand und Fuß Bewegungen. Ursprünglich war es Frauen nicht erlaubt, den Khon-Tanz zu tanzen - heutzutage sind die Regeln gelockert und die Frauenrollen werden auch tatsächlich von Frauen getanzt.

 

Da die Tänze im Original extra nur am Hofe des Königs aufgeführt wurden, findet man auch heute die traditionellen Tänze nur in Bangkok. Dich erwarten eine menge bunte Kostüme und eine Geschichte über einen Affen der sich in eine Meerjungfrau verliebt und dabei zahlreiche Hindernisse überwinden muss. Die Bühne verändert sich ständig, die Technik muss also sehr gut ausgestattet sein. Außerdem habe ich beeindruckend gute Videoproduktionen entdecken können.

Siam Niramit Theater

Dieses Theater ist nicht so einfach zu finden. Mit dem Taxi oder dem Tuk Tuk kommt man hier leider nicht hin. Das Theater selbst bietet einen Shuttle-Service vom Hauptbahnhof aus an - man kann aber auch die U-Bahn benutzen. Solltest du dich für Zweiteres entscheiden - kleiner Tipp: Fahre rechtzeitig los! Die U-Bahn war schon ein echtes Abenteuer, gefühlt hatte halb Bangkok die gleiche Idee. 

Im Siam Niramit kann man dann etwas essen und sich ab 17 Uhr kleine "Vor-Performances" ansehen. Die eigentliche Show dauert ca 60 Minuten und ist recht unterhaltsam. Wenn du allerdings wirklich an Kultur und Tradition interessiert bist, rate ich dir von diesem Theater ab. Die ganze Show ist für Touristen konzipiert und leider ist damit die Performance an sich nicht wirklich gut. Die Bühnentechnik ist allerdings sehr beeindruckend: Wasser auf der Bühne, schwimmende Bote, fliegende Tänzer - die Bühnentechniker müssen allerhand zu tun haben. Ob die Sicherheitsrichtlinien die gleichen wie an einem deutschen Theater sind, sei dahin gestellt. 

National Theatre Bangkok

Patravadi Theatre 

Bangkok

Ladyboy Show

Nanta Show Bangkok

 

Khao San Road

Wahnsinn - Laut, Schrill, Voll aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Viel mit der thailändischen Kultur hat das nicht mehr zu tun, aber man lernt viele nette Leute kennen, fängt bei einem Drink (oder zwei) das philosophieren an und (wie in meinem Fall) macht sogar Musik. Ja - tatsächlich, ich durfte mit zwei thailändischen Musikern in einer Bar eine kleine Jamsession improvisieren. 

Soi Rambuttri 

Leider habe ich diese Straße erst kurz vor meiner Abreise aus Bangkok entdeckt. Als Parallelstraße zur Khao San Road ist sie zum Teil über Nischen und düster aussehende Gassen mit ihr verbunden. Hier findet man eine Bar mit Live-Musik neben der anderen. Die Clubs versuchen sich regelrecht mit der Lautstärke zu überbieten. Also nichts, wenn man sich in Ruhe unterhalten will. Die Straße bietet aber ein bisschen Kontrast zur überfüllten Khao San Road und einige Clubs mehr. 

Black Cabin

Saxophon Pub

Brick Bar

Maggie Shoo's

Teb Bar Bangkok

Check Inn 99 

Rang Mahal

Brown Sugar

 

Mein lieber Herr Gesangsverein - das war nicht einfach zu organisieren. Nach dem einige Schulen mich gar nicht erst verstanden hatten, bin ich endlich bei der music and dance academy Bangkok gelandet. Via Telefon und Mail habe ich dann binnen weniger Tage eine Gesangsstunde bei einer der bekanntesten Vocal-Coaches Thailands bekommen. Yes! Entsprechend nervös war ich, da will man ja besonders gut sein. 

Wir machten ein kurzes Warm-Up, dass sich nicht großartig von den Übungen aus meinem Unterricht in Deutschland unterschied. Dann wurde es spannend - nicht nur fürs singen, sondern auch fürs Songwriting. 

 

Fasai erklärte mir, dass die thailändische Sprache bereits beim Sprechen unterschiedliche Töne nutzt. Das bedeutet ein und dasselbe Wort kann durch verschieden hohe oder tiefe Töne am Wortende oder Anfang eine neue Bedeutung bekommen. Das bedeutet im Umkehrschluss, das auch bereits komponierte Melodien geändert werden müssen, um die Bedeutung der Lyrics zu erhalten. Text und Musik haben somit eine viel stärkere Verbindung als bei uns.

 

Außerdem fühlt sich der "Stimmsitz" der thailändischen Sprache ganz anders an. Damit meine ich den Bereich, wo wir unsere Stimme in uns wahrnehmen - Ja ich weiß, Gesang zu erklären oder erklären zu wollen ist nicht ganz einfach - ich hoffe ihr versteht was ich meine. Die Thai's sprechen tendenziell "nasaler", hohe Töne fallen dadurch beim singen manchmal leichter, vor allem im Pop und Rockgesang. 

 

Obwohl ich in Bangkok so viel gesehen habe, gehört der Lumpinipark mit zu meinen Highlights. Als erste Station meiner Reise war Bangkok großartig, wenn nicht manchmal fast ein bisschen zu viel: Laut, Menschen, Energie, Farbe und Kultur.

 

Der Lumpinipark ist das komplette Gegenteil von diesem Großstadtwahnsinn und dennoch Teil dieser fabelhaften Welt. Man kann im grünen einen Kaffee trinken, tief durch atmen (empfehlenswert bei den ganzen Abgasen), an Ideen basteln und die Seele baumeln lassen. Außerdem besuchen auf viele Einheimische den Park - gehen joggen, tanzen, singen - ich habe viele tolle Begegnungen in diesem Park erlebt. Wer in Bangkok ist, sollte hier wirklich vorbei kommen!